Kuckuckstouren 2020

Schwarzwald statt Pyrenäen. Schauinsland (1.284 m) und Kandel (1.241 m) statt Col du Tourmalet.

Corona treibt im September die Infektionszahlen in Frankreich in die Höhe und mich bei hochsommerlichen Temperaturen auf die Gipfel des Hochschwarzwaldes. Legendäre französische Pässe fallen dieses Jahr aus, aber Höhenmeter lassen sich auch problemlos in Deutschlands südlichstem und höchstem Mittelgebirge sammeln. Aus dem Glottertal und dem Elztal unweit von Freiburg starte ich zu zahlreichen Touren in den mittleren und südlichen Schwarzwald. Auch Abstecher in den für seinen Weinanbau bekannten Kaiserstuhl und in die Universitätsstadt Freiburg dürfen in der Trainingswoche nicht fehlen.

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Düsseldorf erweitert Angebot an Fahrradständern exklusiv für Rennradfahrer

Zugegeben, die Überschrift ist etwas irreführend. Natürlich sieht man links auf dem Bild die den Medienhafen mit dem Industriehafen (inklusive Lausward) verbindende Fußgängerbrücke. Sie ist Teil des europäischen Radfernweges “EuroVelo-Route EV15”, besser bekannt als Rheinradweg. Bis 2018 teilten sich Radfahrer und Fußgänger das Bauwerk mit herrlicher Aussicht über Rhein und Medienhafen. Dann wurde die Brücke für Radfahrer gesperrt.

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Alles für die eine Pommes

Summit Ride in Arnhem (NL)

Wenn ein Land keine Berge hat, dann mündet das Ganze in einem kreativen “Summit Ride Alpe d’Huez Challenge.” Man suche sich einen Höhenzug, der etwas mehr Höhenmeter liefert als Autobahnbrücken und Deiche. Fündig wurde man im Nationalpark Veluwezoom nördlich von Arnhem. Die Streckenplaner mussten nun nur noch so viele Höhenmeter zusammenfügen, dass exakt die Anzahl erreicht ist, die Radfahrer insgesamt am legendären Anstieg nach L’Alpe d’Huez bezwingen müssen.

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Renner der Woche

SoA-Fahrer Martin hat die Wintermonate und Corona-Zeit genutzt, seinen Traumrenner selber aufzubauen. Das Ergebnis kann sich nicht nur sehen lassen. Künftig werden wir wohl ein echtes Traumrad auf Düsseldorfs Straßen bestaunen dürfen, das es im März bereits zum Renner der Woche geschafft hat.

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“Colneval“ in Nizza – 1 Woche Trainingslager

Die einen feiern Karneval im Rheinland, Strampeln ohne Ampeln feiert Karneval in Nizza. Und der wird an der Cote d‘Azur regelrecht zelebriert. Da ich aber zum Radfahren hier unten bin, beschränke ich das Karnevalistische später auf ein paar Fotos und widme mich dem Sportlichen, dem „Colneval.“ Unweit von Nizza finden sich zahllose „Cols“, die sich herrlich kombinieren lassen.
An Tag 1 fahre ich eine Aufwärmrunde über den Col de Chateauneuf (620 m) mit vorherigem Abstecher in das Bergdorf Peillon. 14 Grad sind weder Fisch noch Fleisch. Also teste ich in einem Rutsch, was ich anziehen muss, denn die nächsten Tage werden ähnlich.

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Entre wo?

Stadttor von Entrevaux mit Ritter auf Rennrad

Wieder ist Castellane Startpunkt einer attraktiven Ausfahrt. Ziel ist das mittelalterliche Dorf Entrevaux im Var-Tal. 100 Kilometer mit 2.000 Höhenmetern warten. Natürlich spüre ich die Umrundung der Verdonschlucht am Vortag noch in den Beinen, aber der Reiz der imposanten Landschaft ist einfach größer. Keine Autos, verschlafene Dörfer, beeindruckende Felsformationen wie der Clue de Saint-Auban.

Mein Getränkehalter gibt auf halber Strecke den Geist auf. Getränkerhalter auf Französisch? Keine Ahnung! Trotzdem steuere ich den einzigen Bauernhof weit und breit im Chalvagne-Tal an. Die Bewohner besorgen mir sogar ein Klebeband, dass farblich zum Rad passt. Während der Reparatur muss ich erklären. wo ich gestartet bin und wohin mich der Drahtesel noch führen wird. Ich verstehe zwar nur die Hälfte der Antwort, aber es klingt so, als habe mein Gastgeber größten Respekt. Während des zweiten Teils der Tour werden meine Beine merken, wieso.

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